Was ist Big Five?
Das „Big-Five-Persönlichkeitsmodell“ (auch: „Fünf-Faktoren-Modell“) stellt ein wissenschaftlich weithin anerkanntes, leicht verständliches und außerordentlich hilfreiches Persönlichkeitsmodell dar.
Es wurde in vielen Untersuchungen weltweit bestätigt und ist längst dabei, sich über den wissenschaftlichen Bereich hinaus auch in der Praxis durchzusetzen: etwa in der Psychotherapie, in Coaching, Personalentwicklung, Teamleitung, Management und Seelsorge.
Es beschreibt vor allem fünf Hauptdimensionen („Faktoren“) der Persönlichkeit:
| N |
… beschreibt die eigene Persönlichkeit zwischen den beiden Polen „Stressunempfindlichkeit / Stabilität“ einerseits (N-) und „Stressanfälligkeit / Labilität / Sensibilität“ andererseits (N+)
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| E |
… zeigt die Achse von introvertiert (E-) bis extravertiert (E+) auf
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| O |
… unterscheidet zwischen „Vorliebe für Bekanntes, Tradition und Routine“ (O-) und der Offenheit für neue Erfahrungen (O+)
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| V |
… differenziert zwischen „Eigenständigkeit, konkurrierernder Haltung, Diskussionsfreude“ (V-) und „Verträglichkeit, Anpassung, Harmonie“ (V+)
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| G | … veranschaulicht die Spannbreite von „flexibel, spontan“ (G-) bis „gewissenhaft“ (G+) |
Irgendwo zwischen den Extremen, die durch die Dimensionen beschrieben werden, kann das Verhalten und Erleben jedes Menschen eingeordnet werden.